Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) wird als bildgebendes Verfahren zur Diagnose von Veränderungen an inneren Organen angewandt.

abdominale Sonographie
(Ultraschall des Bauchraumes)

Die abdominale Sonographie wird z.B. eingesetzt zur Diagnostik von:

  • Trächtigkeit (Trächtigkeitsüberwachung)
  • Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum (Aszites)
  • Nieren-, Blasen- und Gallensteinen
  • Sonstige Veränderungen der inneren Organe des Bauchraumes

Herzultraschall
(Echokardiographie)

Diese spezielle Form des Ultraschalls dient der Diagnose von:

  • angeborenen Herzerkrankungen
  • erworbenen Herzmuskelerkrankungen
  • Herzklappenerkrankungen
  • Missbildungen bzw. Tumoren am Herzen
  • Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel (Perikarderguss)
  • Flüssigkeitsansammlungen im Brustraum (Thoraxerguss)

Farbdopplersonographie

Durch eine Farbdopplersonographie sind zusätzlich die Strömungsrichtung und die Geschwindigkeit des fließenden Blutes im Herzen darstellbar.   

Abdominale und Herz-Ultraschalluntersuchungen werden von den meisten Tieren gut toleriert, sind absolut unschädlich und in der Regel ohne Narkose durchzuführen.   
Zur besseren Ankopplung des Schallkopfes am Patienten muss im Ultraschallbereich das Fell rasiert werden.  
Da neben Gas auch ein futtergefüllter Magen-Darm-Trakt eine Schallauslöschung zur Folge hat, ist es wichtig, das Tier für den abdominalen Ultraschall mindestens 12 Stunden fasten zu lassen. Beim Herzultraschall müssen die Patienten nicht nüchtern sein.